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Hund

 

Vertrauen bei Tier und Mensch braucht Zeit und Zuwendung

 

Jeder Hund hat seine eigene Geschichte, Persönlichkeit und Bedürfnisse. Als Hundepsychologin begleite ich dich dabei, das Verhalten deines Hundes besser zu verstehen und nachhaltige Lösungen zu finden. Hunde sprechen mit uns, nur in ihrer Sprache.


Ich schaue auf

Verhalten

Ich analysiere das sichtbare Verhalten deines Hundes bei z. B. Unsicherheit, Aggression, Ängsten, übermäßiges Bellen, Leinenziehen oder Rückzug. Dabei geht es nicht nur um das Was, sondern vor allem um das Warum. Verhalten ist immer Ausdruck eines inneren Zustands oder einer Lernerfahrung. Gemeinsam erkennen wir Muster und erarbeiten neue, hilfreiche Strategien.

Umwelt

Lebensumstände beeinflussen Verhalten maßgeblich. Wohnsituation, Alltag, Reize, Auslastung, Routinen oder auch Veränderungen im Umfeld spielen eine wichtige Rolle. Wir schauen gemeinsam, welche Faktoren deinen Hund möglicherweise belasten oder fördern und wie sich sein Umfeld optimal gestalten lässt.

Emotionen

Statt Problemen sehe ich zunächst ein Signal. Ein Hund versucht,etwas mitzuteilen, sei es Unsicherheit, Überforderung, Schmerz, Stress oder ein unerfülltes Bedürfnis.

Beziehung

Missverständnisse, Unsicherheiten oder fehlende Klarheit können zu Problemen führen. Ich begleite dich dabei, Kommunikation, Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zu stärken für eine harmonische und stabile Mensch-Hund-Beziehung. Mein Ziel ist es, nicht Symptome zu unterdrücken, sondern Ursachen zu erkennen und nachhaltig zu verändern.


Meine Arbeit / Philosophie

Verständnis

Verhalten entsteht nicht zufällig. Jeder Hund handelt aus seiner inneren Welt heraus, geprägt durch Erfahrungen, Lerngeschichte, Persönlichkeit und aktuelle Lebensumstände. Ich begegne Hunden ohne Bewertung und ohne vorschnelle Schlussfolgerungen. Statt „Problemverhalten“ sehe ich zunächst ein Signal: Ein Hund versucht, etwas mitzuteilen, sei es Unsicherheit, Überforderung, Schmerz, Stress oder ein unerfülltes Bedürfnis. Mein Ziel ist es, diese Signale zu übersetzen und gemeinsam mit dir zu verstehen, was wirklich hinter dem Verhalten steckt. Ein Dialog entsteht nur, wenn beide Seiten zuhören und sprechen.

 

Hund

Beziehung statt Erziehung

Für mich steht nicht Gehorsam im Vordergrund, sondern Beziehung. Ein Hund folgt nicht aus Zwang, sondern aus Vertrauen, Orientierung und innerer Sicherheit. Wenn die Beziehung klar, stabil und wertschätzend ist, entsteht Kooperation ganz natürlich.

 

Das bedeutet: klare, faire Kommunikation, emotionale Sicherheit, Verlässlichkeit im Alltag, gegenseitiges Vertrauen.

 

Ursachenforschung statt Symptombekämpfung

Erziehung im klassischen Sinne setzt oft am Verhalten an. Beziehungsarbeit setzt am Fundament an und verändert dadurch das Verhalten nachhaltig. Verhaltensprobleme sind keine “ Unarten”, sondern Botschaften.

 

Gemeinsam übersetzen wir sie und finden Lösungen, die für euch beide funktionieren.

Grundlagen meiner Arbeit

Grundlage meiner Arbeit ist die Analyse der Mensch-Hund-Beziehung, des Alltagsmanagements sowie der Kommunikationssignale des Hundes. Dabei lege ich großen Wert auf das frühzeitige Erkennen von Stress-, Beschwichtigungs- und Körpersignalen, um Überforderung zu vermeiden. Trainingseinheiten werden so gestaltet, dass der Hund lernfähig bleibt und positive Lernerfahrungen machen kann. Ich arbeite mit positiver Verstärkung (z.b. ganz viel Loben), klarer Struktur und verständlichen Trainingsschritten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Aufklärung und Anleitung der Hundehalterinnen und Hundehalter. Nachhaltige Verhaltensveränderung ist nur möglich, wenn Menschen die Bedürfnisse ihres Hundes verstehen, realistische Erwartungen entwickeln und lernen, ihr eigenes Verhalten anzupassen. Ich lege daher großen Wert auf transparente Kommunikation, verständliche Erklärung und alltagstaugliche Trainingspläne. Meine fachlichen Grenzen sind mir bewusst. Bei Verdacht auf medizinische Ursachen, schwere Angst- oder Aggressionsproblematiken arbeite ich eng mit Tierärzt*innen oder weiteren Fachstellen zusammen oder empfehle eine entsprechende Abklärung. Die Sicherheit von Mensch und Hund hat dabei stets oberste Priorität. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie fachlicher Austausch sind für mich selbstverständlich, um meine Arbeit kontinuierlich an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen und verantwortungsvoll auszuüben. Es werden ausschließlich Einzeltermine angeboten, die in vertrauter Umgebung zu Hause stattfinden oder auch zum Trainieren, draußen (grüne Wiese, evtl. umzäunter Sportplatz). Zunächst wird es eine ausführliche Anamnese geben. Möglich ist ein umfangreicher Fragebogen, den die Halterin/der Halter vorab ausfüllen, sodass ich mir bereits ein theoretisches Bild machen kann. Mein Hauptaugenmerk werden traumatisierte, gestresste und vernachlässigte Hunde sein.

 

Was ist nötig? 

  • Nähe üben, nur solange der Hund es möchte

  • “da sein”, ohne Nähe einzufordern

  • deinem Hund Sicherheit und Vertrauen vermitteln

 

Was kannst du noch für deinen Hund tun? 

Kennst du Tellington-Touch nach Linda Tellington-Jones (1 1⁄4 Kreis -Massage? Das wird sehr sanft angewendet und hat sofort Auswirkung auf das Nervensystem. Es wird hauptsächlich auf Rücken, an Beinen und Pfoten, Ohren angewendet. Auch ein einfaches Massieren an Ohren und Hinterteil ist angenehm. Bitte deinen Hund immer vorher “fragen”, ob der Körperkontakt ok ist.